Jan 13

Die letzten Wochen hat sich wegen des eisigen Winterwetters (fast) nichts getan. Wir haben fleißig geheizt und gelüftet, und die beiden Bautrockner arbeiteten ebenfalls. Im Ergebnis ist es jetzt endlich innen so trocken, dass hier weitergemacht werden kann. Im Haus wurden sonst lediglich noch die Laibungen der Haustür verputzt sowie ein paar der Wanddurchbrüche für die Lüftungsrohre verputzt.

Ende letzter Woche wurde es endlich wärmer und der Bauherr hatte Hoffnung, dass es mit der Außendämmung weitergehen könnte. Dummerweise hatte die beauftragte Malerfirma letzte Woche noch Urlaub… Anfang dieser Woche war es mit Temperaturen um den Gefrierpunkt noch zu kalt, aber am gestrigen Mittwoch ging es endlich weiter. Mittlerweile ist die Nordseite des Hauses fast vollständig isoliert. Nur der Bereich über der Haustür fehlt noch, da hier noch wärmedämmende Montageklötze angebracht werden müssen, an denen später das Vordach befestigt werden kann.

Die Nordseite ist fast vollständig isoliert

Dez 20

Am Freitag wurde die Wärmepumpe erfolgreich in Betrieb genommen. Zuerst wurden nur die Fußboden-Heizkreise im Unter- und im Erdgeschoss aktiviert. Nachdem diese einigermaßen aufgewärmt waren, wurden heute die Heizkreise im Obergeschoss ebenfalls aktiviert. Die elektrischen Heizlüfter und die vielen Glühbirnen, mit denen wir bisher geheizt haben, konnten endlich abgeschaltet werden. Nur im Dachgeschoss steht noch ein Heizlüfter. Da hier keine Fussbodenheizung installiert ist, müssen wir aufpassen, dass es im Dach nicht zu kalt wird, sonst würde wieder Feuchtigkeit aus dem Haus (und das ist eine ganze Menge, Stichwort “Tropfsteinhöhle”) an den empfindlichen Holzflächen kondensieren.

Und für diejenigen, die diesen Blog in Taka-Tuka-Land lesen: Der Winter hat uns immer noch fest im Griff. Der Schnee türmt sich immer höher, und es gibt zur Zeit keine Hoffnung auf eine so deutliche Erwärmung, dass an das Vervollständigen der Außenisolierung zu denken wäre.

Dez 16

In den letzten Tagen wurde die Heizungsverrohrung im Technikraum fertiggestellt und das Innengerät der Wärmepumpe angeschlossen. Auch die Trinkwasser-Verrohrung im Heizungskeller wurde weitestgehend fertiggestellt und mit der Wärmepumpe verbunden. Leider wurde dabei heute ein bisschen viel mit Wasser geplanscht, was wir im Moment gar nicht gebrauchen können (es ist eh schon überall nass genug).

Die Wärmepumpe ist fertig installiert. Leider ist es dabei ganz schön nass hergegangen!

Das Außengerät wurde an der Garage angebracht und heute mit dem Innengerät verbunden. Die Leitungen (zwei Kältemittelleitungen, ein Satz Steuerleitungen und die Stromversorgung) dafür wurden in einem Rohr verlegt, dass genau für diesen Zweck zuvor unter der Garageneinfahrt verlegt wurde. Beim Installieren des Außengeräts haben sich die Installateure heute bei ca. -5 °C ganz schön die Finger abgefroren…

Das Außengerät muß schon dem Schneefall trotzen

Die Inbetriebnahme der Anlage soll morgen erfolgen. Dann kommen wir endlich von der ungeliebten direktelektrischen Heizung weg, mit der das Haus im Moment auf Temperatur gebracht wird.

Ansonsten ist noch anzumerken, dass vorgestern noch ein zweiter Bautrockner Einzug in unser zukünftiges Heim gehalten hat. Beide haben kräftig zu tun…

Unser zweiter Bautrockner steht jetzt im Obergeschoss

Dez 13

Heute wurde die Wärmepumpe geliefert und es wurde mit dem Einbau begonnen. Es handelt sich um eine so genannte Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche der Umgebungsluft Wärme entzieht. Das Gerät besteht aus einem Innen- und einem Außenaggregat. Das Innenteil befindet sich  inklusive Umwälzpumpe gerade mal im “Deckel” des Warmwasserspeichers:

Die große graue Tonne ist der Warmwasserspeicher (500l). Die Gerätschaften, die man oben drauf sieht, machen den Innenteil der Wärmepumpe aus.

Der Außenteil soll an der Garage installiert werden. Er enthält vor allem einen großen Ventilator und einen Kompressor. Noch befindet er sich aber im Karton:

Vom Außengerät selbst ist noch nichts zu sehen

Ziel ist, die Wärmepumpe noch vor Weihnachten in Betrieb zu nehmen, um endlich von der aktuellen Direkt-Strom-Heizung wegzukommen. Laut Estrichbauer dürfen wir die Fußbodenheizung ab Ende der Woche aktivieren, der Heizungsbauer meinte, dass wir eine Woche länger warten sollten. Mitte nächster Woche wäre also ein ganz guter Termin (dann sind fast vier Wochen seit dem Einbau vorbei).

Apropos Estrichbauer: Der hat leider beim Einbau des Wassereinlaufs im Boden des Heizungsraums einen Fehler gemacht. Der Einlauf musste deshalb wieder ausgebaut werden:

Der frische Estrich wurde (punktuell) schon wieder aufgerissen

Bleibt zu hoffen, dass er bald wieder (richtig) eingebaut wird.

Dez 13

In der vergangenen Woche waren keinerlei Handwerker im Haus aktiv – deshalb gab’s auch nicht viel zu berichten. Im Dach ist jetzt alles trocken. Nachdem der Estrich zwei Wochen Zeit hatte, langsam zu trocknen, dürfen wir jetzt aggressiver an das Thema “Bautrocknung” herangehen und haben seit dem Wochenende schrittweise die Heizleistung erhöht. Langsam erwärmt sich das Haus:

Der Temperaturverlauf der letzten Tage: Rot die Temperatur im Obergeschoss, blau die Außentemperatur. Die Einbrüche in der roten Kurfe markieren die Lüftungszeitpunkte.

Der Bauherr – mit einem gewissen Hang zum Aufzeichnen und Auswerten von Daten – hat außerdem einen Datenlogger installiert, der jetzt Temperatur und Luftfeuchtigkeit an sechs verschiedenen Orten im 5-Minuten-Rhythmus aufzeichnet.

Ein Bild, das die aktuelle Situation ganz gut charakterisiert: Der Eimer enthält Handtücher und Fensterabzieher. Die Außendämmung dient - so lange sie draußen noch nicht angebracht wird - als Arbeitsplatz. Mit dem Laptop werden gerade die Daten des Datenloggers ausgelesen.

Außerdem ist heute der erste Bautrockner eingezogen:

Der Bautrockner steht jetzt im Untergeschoss. Das Kondenswasser landet im Abfluss der (noch nicht vorhandenen) Dusche.

Dez 02

Der Winter hat uns fest im Griff, die Temperaturen schwanken um die -10 °C. Heute morgen war wieder Fensterputzen angesagt. Danach haben wir dann im Spitzboden (mit Erlaubnis des Estrichbauers) wärmetechnisch ein wenig aufgerüstet und einen Elektro-Heizlüfter installiert. Das sollte der Feuchtigkeit an dieser empfindlichen Stelle (überall ist Holz…) den Garaus machen.

Handwerker haben sich heute keine blicken lassen.

Recht winterlich schaut's aus. Dabei würden wir viel lieber noch ein bisschen Isolierung kleben lassen...

Dez 01

Da Ende letzter Woche der Estrich eingebaut wurde und danach erst mal nicht gelüftet werden konnte, hat sich das Haus über das Wochenende zur Tropfsteinhöhle entwickelt. Als Bauherr und -in das Drama gestern Morgen gesehen haben, haben sie sich spontan zu einer Fensterputzaktion entschieden: Die patschnassen Fenster wurden mit Handtüchern und Fensterabziehern getrocknet.

Um der Kälte wenigstens ein bisschen Paroli bieten zu können (richtig heizen dürfen wir noch nicht, damit der Estrich nicht zu schnell trocknet), haben wir heute Nacht (fast) alle Lampen brennen lassen. Heute Morgen gab’s daraufhin Anrufe besorgter Nachbarn bei den Schwiegereltern…

Heute Morgen haben wir die Fensterputzaktion wiederholt. Und heute Abend die Energiesparlampen gegen 60W-Birnen ausgetauscht. Schließlich soll’s noch ein Weilchen knackekalt bleiben.

Dez 01

Gerade rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch (unter -10 °C von gestern auf heute, heute Nacht soll’s noch kälter werden) wurde gestern das Dach isoliert: Der Raum zwischen den Sparren wurde mit Zellulose (“Isofloc“) ausgeblasen. Dazu wurden zuvor Löcher in die OSB-Platten, die diesen Raum zum Inneraum hin begrenzen, gebohrt und in diese dann das Material eingeblasen.

Eines der Löcher in der OSB-Platte. Noch kann man einen Blick direkt auf das eingeblasene Isoliermaterial werfen. Die Löcher werden danach mit Klebeband luftdicht verschlossen.

Nov 29

Heute ist der letzte wichtige Baustein zur Luftdichtigkeit eingesetzt worden: Die Haustür. Optisch unterscheidet sie sich im Moment kaum von der “Haustür”, die der Bauherr für den Test der Luftdichtigkeit eingebaut hat, denn die Tür ist noch von einer Holzplatte zum Schutz vor Beschädigungen umgeben.

Die neue Haustür von innen. Macht noch nicht so richtig viel her...

Wenn der Schutz ab ist (kann noch dauern), gibt’s neue Bilder.

Nov 26

Der Bereich um die Garagen wurde heute gleich wieder verfüllt. Jetzt können wir wieder in unserer Garageneinfahrt parken!

Der Graben um die Garage ist wieder verfüllt, die Garageneinfahrt wieder befestigt. Schön zu sehen auch der neu gegossene Sturz, der die beiden Garagenhäften verbindet. Nun müssen wir noch ein paar Wochen warten, bis der Beton ausgehärtet ist...