Jun 30

Heute wurden die restlichen tragenden Wände im Erdgeschoss fertiggestellt und dann gleich die Elementdecke auf den frischen Wänden verlegt.

Die Elementdecke über dem Erdgeschoss ist verlegt. Der Behälter rechts ist der "Bauwasseranschluss"

Da damit eine Höhe erreicht ist, ab der ein Gerüst aufgestellt werden muss, wird diese Decke diese Woche nicht mehr fertiggestellt werden. Vielmehr wird als erstes der “Arbeitsraum” um das Haus verfüllt werden, damit das benötigte Gerüst möglichst klein wird. In Vorbereitung darauf wurde schon mal begonnen, die Fundamente für den Balkon zu betonieren.

Die Fundamente für den Balkon wurden betoniert (zumindest soweit der bestellte Beton gereicht hat...)

Jun 29

Die Stürze in den Außenwänden wurden ausgeschalt, die Wand zum Treppenhaus fertig gemauert und eine Schalung für den Sturz auf der Wohnungsseite angebracht. Morgen wird wahrscheinlich Beton in den Sturz und in die Hohlkammersteine des Treppenhauses gegossen.

Die Innenwand zum Wohnzimmer ist bis auf die oberste Steinreihe (die geschnitten werden muß) fertig. Sogar der Ausschnitt für den Elektro-Unterverteiler wurde diemal nicht vergessen. Die Tür im Osten, die wieder mal zugemauert werden soll, ist bis auf einen kleinen Spalt verschlossen. Von der Wand zum Bad ist gerade mal der Anfang zu sehen.

Blick auf das Treppenhaus. Links die Wand zum Wohnzimmer, der Flur zwischen beiden führt zur Küche.

Außerdem wurde Material zum Herstellen der Bitumen-Dickbeschichtung angeliefert. Da soll es wohl bald mit dem Abdichten der Kellerwände weitergehen.

Jun 28

Die Stürze in den Außenwänden wurden fertig geschalt und betoniert, die Treppenhaus-Wände sind gewachsen, und die Trennwand zum Wohnzimmer wurde begonnen.

Blick vom Esszimmer in's Treppenhaus

Jun 25

Die Außenwände wurden fertig gemauert und die Schalungen für die Stürze hergestellt. Die Schalungen wurden mit Isolierung und Stahl gefüllt und warten auf den Beton. Nur die Stürze im Norden (Küchenfenster und Haustür) sind noch nicht eingeschalt. Im Inneren wurde mit der Wand um das Treppenhaus begonnen.

Ein Blick von Südwesten auf das Haus zeigt, dass es für diese Außenwände nicht so viel zu mauern gab. Nach Norden dagegen zeigt sich unser Haus sehr verschlossen.

Jun 24

Es gibt ein neues Konzept für die Haustechnik (Ersatz der nicht mehr lieferbaren Kompaktanlage). Zusammenfassung: Zuerst war ich sauer, dass wir an entscheidender Stelle unsere Planungen ändern mussten. Dann erleichtert, dass es uns wohl doch gelingen könnte, das Nachfolgemodell einzubauen. Jetzt habe ich den Eindruck, dass es ganz gut ist, dass die Anlage nicht mehr lieferbar ist…

Das neue Konzept sieht vor, dass die beiden Funktionen Lüftungsanlage und Wärmepumpe von zwei getrennten Geräten realisiert werden. Unser Haustechniker hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Split-Wärmepumpe der Firma Rotex gibt, die so klein dimensioniert ist, dass der Einsatz in unserem Passivhaus sinnvoll wäre (die meisten Wärmepumpen sind dafür einfach überdimensioniert). Damit waren wir frei in der Auswahl der Lüftungsanlage und haben uns ein Modell der Firma Paul ausgesucht, das einen besseren Wirkungsgrad besitzt als die ursprünglich geplante Effiziento-Anlage.

Insgesamt ergeben sich folgende Vorteile:

  • Die etwas höhere Leistung der Wärmepumpe bietet mehr Reserven bei kaltem Wetter
  • Die neue Wärmepumpe kann auch “rückwärts” betrieben werden: zur Kühlung des Hauses (auch wenn ich nicht glaube, dass wir das oft nutzen müssen)
  • Der Wärmetauscher der neuen Lüftungsanlage kann durch einen sog. Enthalpie-Wärmetauscher ersetzt werden. Dieser führt der von außen angesaugten Luft einen Teil der Luftfeuchtigkeit der aus dem Haus abgesaugten Luft wieder zu und kann so zu trockene Raumluft im Winter verhindern helfen.
  • Durch die höhere Effizienz der Lüftungsanlage sinkt der Heizwärmebedarf des Hauses nach aktueller Planung von 15 kWh/m² auf 14 kWh/m². Da haben wir wieder einiges an Luft zu unserem Ziel von 15 kWh/m². Das könnten wir z.B. nutzen, um in die Fenster weniger teure Gläser einzubauen.
  • Da die Luft für die Wärmepumpe nicht mehr in’s Haus und wieder heraus geschleust werden muss, gibt es weniger Rohre im Technikraum. Das heißt: Mehr Platz, weniger Probleme mit dem Abdichten der Wanddurchführungen der Rohre und, und und…
  • Die beiden neuen Geräte nehmen zusammen weniger Platz weg als die ursprünglich geplante Kompaktanlage
  • Und zu allem Überfluß ist die neue Gerätekombination auch noch ein paar Tausend Euro günstiger…
Jun 24

Die Außenwände im Osten und im Norden sind fertig gemauert, im Süden und im Westen steht jeweils der größte Teil der Wände. Außerdem wurden wieder viele Paletten neuer Steine angeliefert.

Langsam wird es schwierig, den Baufortschritt in einem einzigen Bild festzuhalten: Die Wände sind jetzt so hoch, dass man nicht mehr einfach von oben hineinfotografieren kann.

Jun 23

Weiter geht's wieder mit den Außenwänden

Jun 22

In unserem Haus sollte eine Kompaktanlage der Firma Effiziento ihren Dienst tun. Eine Kompaktanlage ist eine Kombination aus Lüftungsgerät und (Luft/Wasser-) Wärmepumpe. Aufgabe dieses Gerätes ist es also, für Frischluft, Heizwärme und Warmwasser zu sorgen. Im Haustechnikraum wurde genau die Aufstellung der Kompaktanlage sowie aller Luft-Anschlüsse geplant.

Ausschnitt aus der Planung der Kompaktanlage

Durchbrüche für die Luftleitungen wurden bereits im Haustechnikraum vorgesehen.

Durchbrüche für die Luftdurchführung in der Wand des Technikraums.

Heute habe ich mal beim Hersteller der Anlage angerufen, um ein paar technische Details zu klären. Dabei habe ich mehr erfahren, als ich wissen wollte: Die geplante Anlage wird nicht mehr gebaut. Die letzten gebauten Stücke wurden bereits abverkauft. Ab Juli wird das Nachfolgemodell ausgeliefert… Die Internetseiten haben sie leider noch nicht aktualisiert: Dort kann man nur die Daten des alten Modells erfahren. Und es übrigens auch bestellen.

Das Nachfolgemodell hat andere Abmessungen, die Luftanschlüsse sitzen an anderen Stellen und zu allem Übel ist der Durchmesser der Luftrohre für die Wärmepumpe von 25 cm auf 40 cm gewachsen. Adieu du schöne Planung! Die bestehenden Durchbrüche müssen vermutlich wieder geschlossen werden, der Verlauf der Luftleitungen neu geplant. Und da auch die Raumaufteilung im Haustechnikraum nicht mehr passt, hoffe ich, dass wir da trotzdem noch alles unterbekommen, was dort hinein soll.

Jun 22

Wie gestern schon angekündigt, wurde heute die Decke über dem Untergeschoss gegossen. Da sonst nichts mehr getan werden konnte, waren unsere Bauarbeiter um die Mittagszeit schon wieder verschwunden.

Die frisch gegossene Decke wurde wieder befeuchtet und abgedeckt. Ein (provisorischer) Zugang zur Decke wurde auch eingerichtet.

Jun 21

Auf der Elementdecke sind heute Armierungsstahl und Elektroleitungen verteilt worden. An Armierungsstahl werden bis zur Fertigstellung des Hauses über 5,7 Tonnen verbaut werden.

Leitungen wurden deutlich mehr verteilt, als ich zuerst erwartet hätte. Der Grund liegt darin, dass die Bodenplatte später gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert wird. Da Leitungen, die auf der Bodenplatte verlegt werden, auch auf dieser befestigt werden müssen, müsste dabei die Isolierschicht durchbrochen werden. Bleiben also als Alternative nur die Wände und die Decke zum Verlegen der Leitungen. Die Wände müssen erst geschlitzt werden, was Arbeit macht. Als versucht man, einen großen Teil der Leitungen in der Decke unterzubringen.

Kupfer und Stahl wurden auf der Decke verteilt. Der (grün) abgeteilte Bereich im Vordergrund ist der Eingansbereich, der aus Schallschutzgründen vom Rest des Geschosses isoliert ist.

Außerdem wurde die Bodenplatte eingeschalt. Außen in die Schalung wurde wie bei den Stürzen wieder ein Streifen 6 cm dicke Wärmedämmung (“Kooltherm K5″) eingelegt.

Ganz außen die Holzschalung, darin der Streifen Dämmmaterial. Im Dämmmaterial Kunststoff-Nägel, die nach dem Ausgießen die Dämmung am Beton befestigen. Rechts unten ein Ausschnitt aus der Beton-Elementdecke.

Damit sind alle Vorbereitungen getroffen, damit morgen die erste Decke gegossen werden kann!