Sep 20

Heute wurden ein paar Kleinigkeiten erledigt: Die Regenwasser-Zisterne hat ihren Deckel bekommen, das Elektro-Kabel des Hausanschlusses, das bisher noch vor dem Haus lag, liegt jetzt im Haus, und im Obergeschoss wurden die Ausbrüche für die LED-Lampen im Flur sowie die zugehörige Verkabelung hergestellt – Dosen wurden keine gesetzt, die wurden vermutlich nicht mehr rechtzeitig geliefert.

Aber in dieser Woche soll noch mehr geschehen…

Sep 17

Heute war unser Rohbauer endlich mal wieder vor Ort und hat aufgeräumt:

  • Zwischen den Garagen-Fundamenten wurde eine Sauberkeitsschicht aus Schotter aufgebracht
  • Die Baugrube für die Garage wurde mit Flatterband abgesperrt
  • Überflüssige Erde wurde abgefahren, die noch auf dem Grundstück verbleibende Erde anständig aufgeschichtet. Es liegen keine Erdhaufen mehr auf den Bürgersteigen herum
  • Das südliche Fallrohr wurde an die Kanalisation angeschlossen
  • Der Zugang zum Haus wurde mit Schotter befestigt

So sehen die Garagen-Fundamente schon gefälliger aus

Sep 10

Heute wurden die Regenwasser-Zisterne eingegraben (und vorher hoffentlich auch angeschlossen), die fehlenden Balkon-Fundamente und schließlich auch die Garagenfundamente gegossen. Die Stadtwerke haben die erste Teerschicht auf dem von ihnen verursachten Graben durch die Straße und den Bürgersteig angebracht.

Die Garagenfundamente sind weit davon entfernt, einen Schönheitspreis zu gewinnen

Sep 09

Heute wurde auf der Baustelle wieder fleißig Erde bewegt:

  • Die Gräben vor dem Haus für die Hausanschlüsse und die Abluft wurden verschlossen
  • Die Löcher für die restlichen Balkon-Fundamente wurden fertig ausgehoben
  • Die Grube für die Regenwasser-Zisterne wurde gegraben und die Zisterne eingesetzt
  • Die Baugrube für die Garage wurde fertiggestellt und die Garagen-Fundamente wurden begonnen

Die Baugrube für die Garage von oben. Im Hintergrund ist noch die Regenwasser-Zisterne zu erkennen

Sep 08

Heute haben wir den Wasser-Hausanschluss bekommen. Die Leitung liegt jetzt zusammen mit einem Zähler im Technikraum.

Jetzt gibt es einen Wasser-Anschluss im Haus: Die Putzer wird's freuen!

Das Kabel für den Elektro-Hausanschluss liegt ebenfalls vor dem Haus. Dort muss jetzt noch ein Verteilerkasten aufgestellt und das Kabel dann in’s Haus eingeführt werden. Heute Nachmittag waren die von den Stadtwerken beauftragten Arbeiter dabei, die aufgerissene Straße sowie den Bürgersteig wieder zu verschließen.

Der Graben durch Straße und Bürgersteig wird wieder verschlossen. Unten im Graben die Leitungen für die Hausanschlüsse (Wasser und Elektro)

Auch unsere Bauarbeiter haben weiter Leitungen verlegt:

  • Das zu weit herausragende Endstück des Erdwärmetauschers wurde gekürzt
  • Es wurde ein Durchbruch für das Abluftrohr der Lüftungsanlage hergestellt und das Rohr eingebaut
  • Es wurde ein Durchbruch für die Leitungen vom Innenteil der Wärmepumpe zum Außenteil hergestellt und dort ebenfalls ein Rohr eingebaut
  • Es wurde ein Durchbruch für das Leerrohr, das später die Leitungen zur Garage enthalten soll, hergestellt und ein Rohrstück eingebaut

Immer mehr Durchbrüche entstehen im Technikraum. Von oben nach unten: Abluft, Leerrohr zum Wärmepumpen-Außenaggregat, Frischluft (Erdwärmetauscher)

Danach wurde begonnen, die Baugrube für die Garagen auszuheben.

Die Baugrube der Garage wird ausgehoben

Sep 07

Neben der Erdwärmetauscher-Verrohrung haben unsere Bauarbeiter auch noch den Graben für die Hausanschlüsse (Wasser und Strom) vorbereitet, soweit dieser Graben auf unserem Grundstück verläuft. Da dieser Graben im 90°-Winkel oberhalb des Erdwärmetauschers verläuft, ist es gut, dass der Erdwärmetauscher schon vergraben ist…

Der Graben von der Grundstücksgrenze zum Haus, in dem die Hausanschlussleitungen verlegt werden sollen

Heute sind nun auch die Stadtwerke angerückt, um die Anschlüsse zu legen. Dazu haben sie erst mal einen Graben quer durch die Straße gezogen und in diesem dann ein Leerrohr verlegt. Den Graben haben sie (großenteils) wieder verschlossen. Das war’s dann auch schon für heute. Morgen geht’s hoffentlich weiter.

Die Straße wurde für unsere Hausanschlüsse aufgebuddelt

Sep 07

Freitag, gestern und heute wurde fleißig weiter der Erdwärmetauscher verbuddelt. Jetzt ist endlich das gesamte Rohr vergraben und der Hausdurchbruch auch wieder verschlossen. Nur das Endstück schaut noch aus der Erde heraus – leider ein bisschen zu viel. Deshalb muss es morgen wieder ausgebaut und ein Stück gekürzt werden.

Beim Verlegen des Erdwärmetauschers

Das Endstück des Erdwärmetauschers schaut leider noch etwas zu weit aus der Erde

Sep 02

Heute wurde mit dem Einbau des “Problemkinds Nummer 1″ des Bauherrn, des Erdwärmetauschers begonnen. Sinn und Zweck dieses 20 cm dicken und ca. 45 m langen Rohres sind hier ganz gut beschrieben.

Eines der Probleme bei der Umsetzung des Erdwärmetauschers war dabei der Einbau: Normalerweise werden Rohre in ein Sandbett gelegt, um sie ausrichten zu können und ihnen ein bestimmtes Gefälle geben zu können. Dann werden sie ein paar Zentimeter mit Sand bedeckt – als “Schutzschicht” sozusagen. Und darauf erst kommt die Erde, die zuvor ausgebaggert wurde. Der Haken dabei im Fall Erdwärmetauscher: Sand leitet die Wärme nur sehr schlecht. Wenn unser Rohr also in genügend Sand eingebuddelt wird, leidet der Wärmeaustausch zwischen Rohr und Umgebung und wir können auf den Erdwärmetauscher gleich ganz verzichten.

Deshalb wird als Alternative zu Sand feuchter Lehm empfohlen. Woher aber bekommt man Lehm in der gewünschten Konsistenz: feucht und ohne Steine und organisches Material? Im letzten Moment haben unsere Architekten doch noch eine Quelle aufgetan, und so haben wir heute morgen zwei Berge Lehm vor dem Haus gefunden. Und an der Qualität gab’s nix zu meckern!

Der Lehm, in den der Erdwärmetauscher eingebettet werden soll: schön feucht, krümelig und steinlos

Wenn im Sommer warme Luft durch den Erdwärmetauscher strömt, so wird diese dort abgekühlt. Dabei kann Kondenswasser ausfallen, das natürlich nicht im Rohr bleiben kann. Deshalb gibt es im Haus einen Kondenswasserablauf. Damit der auch funktioniert, muss dieser Punkt der tiefste Punkt des Rohres sein, das Rohr also mit ca. 1,5 – 2 % Gefälle von diesem Punkt aus ansteigen.

Durch die Kernbohrung für den Erdwärmetauscher scheint die Sonne. Links an der Wand der Ablauf für das Kondenswasser.

Der fertig eingebaute Kondensatablauf

Berechnungen haben ergeben, dass wir eine Länge des Erdwärmetauschers von ca. 45 m benötigen, wenn dieser auch bei Aussentemperaturen von -15 °C die Luft auf mindestens -2 °C aufwärmen soll. Das ist wichtig, damit der Wärmetauscher unseres Lüftungsgeräts im Winter nicht vereist. Wo aber bringen wir auf dem Grundstück 45 m vom Technikraum aufsteigendes Rohr unter, das noch dazu auf dem gesamten Weg immer mindestens 1,5 m unter der Erdoberfläche bleibt? Da müssen wir schon versuchen, eine möglichst große Schleife ganz in der Nähe der Grundstücksgrenze zu ziehen. Dann klappt’s gerade so.

Die erste Schleife des Erdwärmetauschers. In diesem Bereich ist das Rohr fertig verlegt.

Und war das Haus nicht schon fertig abgedichtet und isoliert? War es. Nach der Kernbohrung musste deshalb die Isolierung um das Loch herum entfernt werden, damit dort der Rohrdurchbruch anständig abgedichtet werden kann. Und später müssen dann Isolierung und Drainage-Platte dort wieder angebracht werden.

Der Durchbruch des Erdwärmetauschers von aussen

Ach ja: Und dort, wo demnächst der Erdwärmetauscher verlegt werden soll, stehen jetzt noch die Material- und Frühstücksbuden des Bauunternehmers…

Sep 01

Heute gibt’s keine aktuellen Bilder (Akku leer…).

Die Maurer haben in den letzten beiden Tagen

  • Die Fensterlaibungen geglättet
  • Die Stöße der einzelnen Betonelemente der Filigrandecken verputzt
  • Den oberen Abschluss des Treppenauges auf die von uns gewünschte Höhe aufgemauert
  • Die Fundamente für den Balkon fertig ausgehoben
  • Die Baustelle ein wenig aufgeräumt

Morgen soll nun der Erdwärmetauscher verlegt werden. Dafür wurde die Baustelle schon ein wenig vorbereitet: Unnötige Dinge wurden weggeräumt, es wurde Platz für eine Fuhre Lehm (dazu später mehr) freigemacht und der nötige Bagger zum Ausheben der Gräben steht auch schon bereit.

Auch die Elektriker scheinen wider Erwarten noch mal vor Ort gewesen zu sein, um die Elektrodosen in den Außenwänden noch mal gut in Gips einzupacken. Hintergrund ist die notwendige Luftdichtigkeit des Hauses: Damit es nicht durch die Elektrodosen ziehen kann, wurden überall luftdichte Dosen verwendet. Die Luftdichtigkeit wird durch Gummilippen in der Dose erreicht. Steckt man durch eine solche Gummilippe jetzt allerdings zwei Kabel gleichzeitig, so kann die Gummilippe die Kabel natürlich nicht mehr luftdicht umschließen. Und genau das ist an mehreren Stellen geschehen. Um also nicht nachher ein Problem zu bekommen, haben die Elektriker lieber vorher versucht, das Ganze so gut wie möglich abzudichten.

Aug 31

Gestern haben die Elektriker ihre Restarbeiten erledigt.

Auch die Maurer waren wieder da und haben liegengebliebene Kleinigkeiten erledigt. So sind die Wände im Obergeschoss jetzt vollständig zwischen den Balken der Balkendecke ausgemauert und der Wandschlitz für das Abwasserrohr im Küchenbereich wurde geöffnet.

Der Wandschlitz für das Abwasserrohr im Küchenbereich

Demnächst stehen wieder Erdarbeiten an. Damit wurde heute schon mal begonnen: Es werden die restlichen Fundamente für den Balkon ausgehoben.

Obwohl es in den letzten Tagen fast nur geregnet hat, ist der Lehmboden sehr, sehr fest

Außerdem wurden die Rohre für den Erdwärmetauscher geliefert und (im Wohnzimmer) zwischengelagert. Die sollen demnächst eingebuddelt werden.

Die Rohre für den Erdwärmetauscher machen es sich z.Z. im Wohnzimmer gemütlich