Feb 13

Die Lüftungsanlage ist mittlerweile soweit fertigestellt, dass man an eine Inbetriebnahme denken kann. Am 26.01. haben die Installateure damit begonnen, die Lüftungsrohre für das Obergeschoss zu verlegen. Diese Rohren sollten teilweise auf und teilweise in der Balkendecke verlaufen. Da die Trockenbauer die Balkendecke von unten verkleiden wollten, wurde es langsam Zeit…

Leider gab es Probleme beim Lesen der Zeichnungen für die Lüftungsanlage, was erst aufgefallen ist, als der Lüftungsbauer (immerhin) noch mal beim Bauherrn nachgefragt hat, bevor er eine Lüftungsleitung quer über den Spitzboden gelegt hat. Ob er die denn nicht lieber mehr zur Wand hin verschieben solle, sie sei ja doch ziemlich im Weg. Hmm, die Leitung sollte in, nicht auf der Decke verlaufen, dort wäre sie auch nicht im Weg! Zähneknirschend musste der Installateur seine Leitung in die Decke verlegen, was auch nicht dadurch erleichtert wurde, dass die Trockenbauer die Decke schon von unten eingelattet und isoliert hatten…

Ein Teil der Lüftungsleitungen für das Obergeschoss verläuft im Spitzboden. Auch der Spitzboden selbst wird belüftet.

Hier die Schalldämpfer für die Kinderzimmer und das Eltern-Schlafzimmer. Die Rohre vor der Giebelwand hätten eigentlich auch in der Balkendecke verschwinden sollen.

Die Lüftungsleitung für das Arbeitszimmer der Bauherrin wurde gerade noch rechtzeitig in die Balkendecke eingebaut. Der Schalldämpfer ist leider dicker als die Balken, deshalb mussten auch noch zwei Dachlatten weichen...

Vom 3. bis zum 7.2. wurde dann auch noch das Lüftungsgerät selbst installiert und verrohrt.

Das Lüftungsgerät selbst hat etwas Krakenähnliches.

Über das blaue Rohr links unten (unseren Erdwärmetauscher) strömt die Luft ins Haus, durchläuft den Wärmetauscher im Lüftungsgerät, wo sie aufgewärmt wird, und wird über das Zuluft-Rohrsystem im Haus verteilt. Mit einem zweiten Ventilator im Lüftungsgerät wird sie über das Abluft-Rohrsystem wieder eingesaugt und durchläuft erneut den Wärmetauscher, wo sie die in ihr enthaltene Wärme an die von draußen kommende Luft abgibt. Dann wird sie über das rote Rohr oben links nach draussen geblasen. Da beim Abkühlen warmer Luft Kondenswasser anfallen kann, besitzt sowohl der Erdwärmetauscher als auch das Lüftungsgerät einen Kondenswasserabfluss.

Nov 02

Die Installateure haben heute die Gestelle für die Waschtische im oberen Bad angeschlossen, die Wasserleitungen fertig verlegt und isoliert, die Lüftungsleitungen (so weit als möglich) fertiggestellt und den Heizkreisverteiler im Untergeschoss fertig angeschlossen. Ich denke mal, dass die morgen nicht auf der Baustelle erscheinen werden…,

Okt 27

Im Bad im Obergeschoss wurden heute alle Leitungen (Lüftung und Abwasser sowie Wasser) bis in den Dachboden verlegt. Außerdem wurde die Wand für die Armaturen für die Badewanne und die Dusche aufgestemmt. Die Heizungsleitungen wurden fertig angeschlossen.

Durchbruch der Lüftungs- und Abwasserleitungen in den Dachboden

Oben sind die Leitungen alle sorgfältig verschlossen, damit sie nicht verschmutzen

Die Wasserleitungen machen einen lustigen Schlenker, damit man hier später noch Wasseruhren einbauen kann

Wasser- und Abwasserleitungen für die Badewanne sind vorbereitet

Okt 26

Zwar liegen im Spitzboden schon die ersten Lüftungsrohre, aber “verlegt” sind sie noch nicht. Immerhin die Durchbrüche durch die Decke des Obergeschosses (Verlegeplatte) sind schon erfolgt.

Dafür ging es heute mit der Heizung weiter. Nachdem gestern schon ein erster Heizkreisverteiler gesetzt worden ist, wurden heute auch die beiden anderen (einer pro Geschoss) gesetzt und (fast vollständig) angeschlossen.

Der Heizkreisverteiler im Untergeschoss. Wer hat denn da das EIB-Kabel zerschnitten?

Die Zuführung zum Heizkreisverteiler läuft im Erdgeschoss quer durch den Flur. Oben im Flur sieht man die Lüftungsrohre. Die Verdickungen sind Telefonie-Schalldämpfer.

Im Bad im Obergeschoss wurde der Einbaurahmen für das WC gesetzt und an die Abwasserleitungen angeschlossen.

Der Rahmen für das WC im Obergeschoss. Dahinter das Abwasserrohr, das (zu Entlüftungszwecken) in den Spitzboden hochgeführt wird. Die Kabel sind Vorboten der Photovoltaikanlage. Und die roten Leitungen unten führen zum Heizkreisverteiler - hier ist der Anschluss noch nicht ganz fertiggestellt.

Damit beim Spülen des WCs das Wasser auch gut abfließt, muss in das Abwasserrohr Luft nachströmen können. Das wird normalerweise dadurch erreicht, dass das Abwasserrohr durch die Dachhülle geführt und dort entlüftet wird. Dieser Mechanismus würde natürlich die Luftdichtigkeit des Hauses zerstören, ist daher bei uns nicht anwendbar. Die Abwasserrohre bekommen deshalb bei uns den Luft-Nachschub aus dem Dachboden. Und damit die (schlechte…) Luft nur vom Dachboden in’s Rohr kann und nicht auch vom Rohr in den Dachboden, kommt oben ein Ventil drauf.

Okt 25

Nachdem die Haustechniker am Freitag nicht auf der Baustelle waren, wurde heute wieder weitergewerkelt. Die Lüftungsrohre sind nun im Unter- und im Erdgeschoss ziemlich vollständig verlegt. Die Rohre für das Obergeschoss werden im Spitzboden verlegt, damit geht’s vermutlich morgen weiter.

Nun sind die Lüftungsleitungen im Bad (UG) fast vollständig. Fehlt nur noch ein 90°-Winkel an dem Rohr, das etwas unvermittelt in der Mitte der Decke endet.

Auch die Abwasserleitungen sind weiter vervollständigt worden. Der Technikraum entzieht sich leider weiter meinen neugierigen Blicken…

Kaum verputzt, schon neu aufgestemmt: Abwasserrohr in der Außenwand in der Toilette (EG)

Okt 21

Der Elektriker hat heute die Unterverteiler fertig verkabelt und damit begonnen, die Dosen für die LED-Spots im Obergeschoss zu setzen. Die können nämlich erst nach dem Putzen gesetzt werden, damit sie genau mit der Wand abschließen. Außerdem hat er alle Elektro-Dosen, die z.Z. unbenutzte Leerrohre nach draußen enthalten, mit Klebeband luftdicht (hoffentlich) abgeschlossen und so den Blowerdoor-Test vorbereitet. Die Leerrohre sind für den Anschluss der Motoren der Rollos vorgesehen. Da diese noch nicht montiert sind, sind die Leerrohre eben noch leer – und es kann da ziemlich reinziehen.

Für den Blowerdoor-Test wurde ein Teil der Elektro-Dosen vorübergehend innen abgeklebt

Die Installateure waren heute ebenfalls wieder da und haben weiter kleine und große Rohre verlegt.

Blick zur Decke des Bads im Untergeschoss. Die Lüftungsleitungen kommen links aus dem Technikraum und verschwinden nach oben in die anderen Geschosse. Es fehlen noch die Leitungen für das Untergeschoss und der Schalldämpfer für den Medienraum...

Okt 20

Auch heute war wieder der Elektriker im Haus. Er hat begonnen, die Sicherungsautomaten in die Verteiler einzubauen und zu verkabeln. Außerdem habe ich die ersten EIB-Geräte eingebaut, die benötigt werden, damit später das Licht ein- und ausgeschaltet werden kann. Auch diese wurden verkabelt.

Hier noch ein Nachtrag zu gestern:

Hier die falsch gegossene Betonplatte im Bild: Der Schlitz rechts sollte eigentlich um 90° gedreht sein. Da er das nicht ist, mußte für das linke Lüftungsrohr eine Kernbohrung quer durch die Betondecke geführt werden.

Heute habe ich auch verstanden, warum ich kein Konzept bei den bisherigen Arbeiten der Installateure erkennen konnte: Es sind zwei Arbeiter im Haus, von denen sich z.Z. der eine hauptsächlich um die Lüftungs-Verrohrung, der andere hauptsächlich um den Sanitär-Bereich kümmert!

Das Wohnzimmer als Materiallager

In der Küche werden die Telefonie-Schalldämpfer für die Lüftung gelagert

Die Lüftungs-Verrohrung ist im Erdgeschoss schon recht weit fortgeschritten. Die Vorwandinstallationen im Bad im Untergeschoss sowie in der Toilette im Erdgeschoss ebenfalls.

Eng geht's an der Wand in der Toilette im Erdgeschoss zu: Links die Lüftungsrohre zum OG, rechts die für's EG. Dazwischen die Vorwandinstallation für's WC. Und dahinter muss noch die Abwasserleitung in's OG geführt werden...

Das "vergessene" Bad im Untergeschoss sieht gar nicht mehr so vergessen aus

Okt 19

Beim heutigen Baustellenbesuch ist der Fotoapparat leider nicht mit dabei gewesen – deshalb keine Bilder :-(

Zuerst ein kleiner Nachtrag zu gestern: Leider ist mir aufgefallen, dass das Fallrohr an der Nordseite des Hauses keinen Kontakt mehr zur Dachrinne hat und das Wasser deshalb munter am Fallrohr vorbei fließt. Hier muss wohl schnell nachgebessert werden!

Heute kam ein Anruf vom Architekten: Beim Gießen der Filigrandecken ist ein Fehler gemacht worden, der erst jetzt aufgefallen ist: Ein Durchbruch in der Decke wurde um 90° verdreht angebracht. Da mussten die Maurer kurzfristig eine Kernbohrung durch die gesamte Betondecke anbringen, um Platz für eines der Lüftungsrohre zu erzeugen. Den dabei entstandenen Dreck (gekühlt wurde mit Wasser…) hat leider bisher niemand entfernt.

Der Elektriker hat heute meine zusätzlichen Stromzähler in den Hauptverteiler eingebaut (Verbrauch gesamt, Verbrauch Wärmepumpe, von der Solaranlage erzeugter Strom – jeweils mit Impulsausgang und damit per Computer auslesbar). Außerdem hat er die ganzen Elektro-Dosen geöffnet (den Putz davor entfernt).

Die Installateure haben heute richtig losgelegt und diverse Rohre montiert – ein System habe ich dabei aber noch nicht erkennen können. Zufällig waren sie bei meinem Baustellenbesuch noch da und hatten da mal eine Frage… Dabei hat sich herausgestellt, dass ihnen u.a. bisher noch niemand gesagt hat, dass sich im Untergeschoss ein Bad befindet, das sie einrichten sollen!

Karlheinz war heute auch als Elektriker fleissig: Er hat all unsere Temperatur-Sensoren provisorisch verkabelt, so dass ich sie testen konnte (funktionieren alle). Die Sensoren haben eine Genauigkeit von +/- 0,5°C. Um die Abweichung der Sensoren untereinander zu minimieren plane ich, sie einen Tag lang alle die selbe Temperatur messen zu lassen, nach der Mittelung der Werte die Abweichungen zu berechnen und bei der späteren Messung entsprechend zu korrigieren. Auch für diese “Kalibrierung” wird die provisorische Verkabelung benötigt.

Ich habe gestern und heute die ersten EIB-Geräte in Betrieb genommen: Da wir demnächst Strom im neuen Haus bekommen, möchte ich wenigstens mal eine funktionierende Beleuchtung installieren. Und da (fast) alle Lampen per EIB geschaltet werden, müssen dafür auch die entsprechenden Baugruppen installiert werden. Zuvor müssen sie noch programmiert werden. Und dann muss noch die Verkabelung in Betrieb genommen werden. Alles in allem ziemlich viel Arbeit: Die Bauherrin meint, das hätte ich auch einfacher haben können…