Feb 15

Seit dem 31.1.2011 sind nun schon die Maler im Haus. Sie haben zuerst Wände und Decken verspachtelt und grundiert, die Wände im Technikraum haben sie weiß gestrichen. Den Bereich zwischen Treppe und Treppenhauswand haben sie (mit Styropor) verschlossen und von unten ebenfalls verspachtelt. Dann wurde fleißig tapeziert (Rauhfaser). Mittlerweile ist das Haus bis auf ein paar wenige Reststellen fertig tapeziert, sodass heute mit dem Streichen der Tapeten begonnen wurde. Die beiden Arbeitszimmer (von Bauherr und Bauherrin) waren heute Mittag schon fertig gestrichen – es wird immer wohnlicher. Daneben haben die Maler auch noch die eine oder andere kleine Trockenbau-Aufgabe übernommen, da unsere eigentlichen Trockenbauer nicht zur Verfügung standen.

Die Trockenbauer selbst waren übrigens heute auch noch mal (kurz) im Haus und haben Restarbeiten ausgeführt.

Feb 13

Der Trockenbau ist mittlerweile fast fertig abgeschlossen. Es fehlen nur noch ein paar Feinheiten und Korrekturen. Insgesamt handelt es sich um:

  • Rigipsdecken im Bad UG und in der Toilette EG. Dort sind die Decken abgehängt, weil sich dort die Verteilungen für die Lüftungsrohre befinden
  • Verkleidung der Lüftungskanäle in den Fluren und in den Küchen im Unter- und im Erdgeschoss
  • Verkleidung von Vorwandinstallationen, Lüftungs-, Sanitär- und Wasserleitungen im Bad UG, im Bad und im WC EG und im Bad OG
  • Rigipsdecken im Obergeschoß (Verkleidung der Balkendecke)
  • Zusätzliche Trockenbauwand vor der gemauerten Wand als Schallschutz zwischen Kinder- und Elternschlafzimmer

Die WC-Ecke im Bad im Obergeschoss: beplankt...

... und verspachtelt. Mit Revisionsklappe, hinter der sich u.a. die Abstellhähne für das Wasser befinden.

Die Arbeiten sind in der Zeit vom 21.1. bis zum 30.1. erfolgt.

Ganz interessant ist der Werdegang der Vorwandinstallation im Bad im Obergeschoss:

  1. Es wird ein Rahmen für die Rigipsplatten auf der Rohdecke aufgestellt. Die Beplankung mit Rigips erfolgt nur ganz im unteren Bereich, so dass der Estrich eingebaut werden kann
  2. Die Beplankung erfolgt halbhoch, da die Rigipsbauer fälschlicherweise davon ausgehen, dass der gesamte Kasten nur halbhoch werden soll.
  3. Die Beplankung erfolgt bis unter die Decke. Leider wird nicht berücksichtigt, dass der Bauherr dort zwei Nischen (zum teilweisen Versenken der Spiegelschränke) eingebaut haben möchte
  4. Die Beplankung wird wieder geöffnet, die Nischen werden eingebaut. Das ist der aktuelle Zustand. Leider müssen die Nischen noch nachgearbeitet werden…

Die Vorwandinstallation der Waschtische im Bad im Obergeschoss. Rechts Lüftungs- und Abwasserleitungen. Oben sieht man die Glaswolle-Schicht, die zu Schallschutzzwecken eingebaut wurde. Bauphase 2,5: Die Profile für die vollständige Verkleidung sind angebracht

Bauphase 3: Vollständige Beplankung. Gespachtelt ist auch schon.

In Phase 4 existieren jetzt auch die Nischen, sind aber noch überarbeitungsbedürftig...

Nov 10

Der Trockenbauer war heute im Haus und hat die Vorwandinstallationen so weit vorbereitet, dass auch in den Bädern die Trittschalldämmung und die Fußbodenheizung verlegt und der Estrich eingebaut werden kann. Ferner hat er (hoffentlich) die beim gestrigen Test gefunden Leckagen bei der Abdichtung im Dach beseitigt und die OSB-Platten unterm Dach am letzten Sparren befestigt. Da der letzte Sparren außenbündig mit der Giebelwand liegt, konnte das nur von außen passieren und damit erst jetzt, wo wieder ein Gerüst steht.

Die Vorwand ist so weit aufgebaut, dass der Estrich eingebaut werden kann.

Der Photovoltaiker war auch da und hat die vergessene Schnittstellenkarte in den Wechselrichter eingebaut. Diese soll es (später…) ermöglichen, per Computer alle im Wechselrichter anfallenden Daten auszulesen und aufzuzeichnen.

Und schließlich hat auch der Hausherr fast den ganzen Tag auf der Baustelle herumgebastelt: Zum einen hat er einen “Deckel” zum luftdichten Abschluss der Bautür gebaut. Das Problem dabei war der unebene Untergrund vor der Tür, auf den der Deckel später gestellt werden muss: Dort liegen z.B. eine Reihe Kabel. Ich habe versucht, dass Problem mit liebevoller Detailarbeit, Styropor und zwei Kartuschen Acryl zu lösen.

Vor der Bautür geht es leider sehr uneben zu - mit Styropor und Acryl hat der Bauherr versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Die Holzplatte, von der man rechts noch eine Ecke sieht, wird dann auf das Styropr gestellt. Die Ränder der Platte werden mit Klebeband abgedichtet.

Ach ja: Und die Gerüstbauer haben die vierte Seite des Hauses eingerüstet. Dabei haben sie natürlich ihr Gerüst genau auf die Treppe gestellt. Gut, dass die so breit ist, so kann man immer noch vom Haus zur Garage gelangen (wo der Bauherr mittlerweile sein Werkzeug deponiert hat).

Nov 07

Zum Herstellen der Luftdichtigkeit im Dachboden ist der Bauherr am gestrigen Samstag persönlich angerückt. Als er morgens auf der Baustelle ankam, ist ihm der Elektriker entgegengekommen, der in einem der Deckendurchbrüche vergessen hatte, die Kabel einzumörteln und das kurzfristig nachgeholt hat.

Um den Test der Luftdichtigkeit möglichst bald durchführen zu können, haben wir uns entschlossen, die Fugen im Dachboden (provisorisch) mit Acryl zu verschließen. Das wird sicherlich nicht ewig dicht sein, die Hoffnung ist aber, dass es wenigstens den Test übersteht – und vielleicht so lange, bis der Putz getrocknet ist und der Bereich “anständig” verschlossen werden kann.

Die Fugen zwischen Giebelwand und OSB-Platte wurden provisorisch mit Acryl verschlossen. Man sieht auch, dass der Putz an den Stellen, wo sich dahinter Beton befindet, noch recht feucht ist.

Nov 03

Eigentlich sollten die Trockenbauer ja heute die Luftdichtigkeitsfolien im Dach in Ordnung bringen. Sie waren auch da, haben sich das Ganze angeschaut und entschieden, dass die Giebelwände einfach noch zu feucht sind, haben die dort angeklebten Folien wieder entfernt und sind gegangen.

Nun haben wir ein Problem: Das Dach ist heute weniger dicht als gestern, mit Lufdichtigkeitstest sieht’s also schlecht aus. Damit stockt aber auch der ganze weitere Innenausbau… Mal schaun, was wir da für eine Lösung finden!

Okt 26

Gestern waren die Trockenbauer im Spitzboden tätig und haben die Luftdichtigkeit dort vervollständigt. Dazu haben Sie Folien auf der einen Seite mit Klebeband an die OSB-Platten geklebt, die andere Seite der Folien mit einem Spezialkleber entweder an den Beton des Ringankers oder an den Putz. Wenn man das sauber macht, ist so auch der Übergang von den OSB-Platten zum massiven Teil des Hauses luftdicht. Leider ist der Bauherr mit dem Ergebnis mal wieder noch nicht ganz so zufrieden…

Eine Folie soll die Luftdichtigkeit zwischen Wand und Dach (OSB-Platte) herstellen. Die feuchten Wandbereiche sind die, wo sich hinter dem Putz nicht Poroton, sondern Beton befindet

Okt 01

Gestern und heute wurden weiter Vorbereitungen für den Innenputz getroffen:

  • Der Trockenbau im Dachboden wurde weitestgehend fertiggestellt
  • Der Elektriker hat die letzten Kabel (an den Fenstern, vgl. voriger Blogeintrag) fertig verlegt
  • Auch im UG wurde der Platz um die Heizungs-Unterverteilungen zugemauert
  • Die Putzer haben die Wände vorbereitet:
    • Eine Grundierung wurde aufgespritzt
    • Fenster und Elektro-Unterverteilkästen wurden abgeklebt
    • Putzschienen wurden gesetzt (allerdings noch nicht alle)

Der Trockenbau im Dachboden ist fast fertig: Unten Spanplatten, oben OSB-Platten. Die Stöße der OSB-Platten sind luftdicht verklebt. Es fehlt noch der luftdichte Anschluss der OSB-Platten an den Ringanker.

Am Treppenbereich im Erdgeschoß sieht man besonders schön die Verkleidung mit Putzleisten

Sep 29

Nachdem es in den letzten Wochen doch recht ruhig war, ging es heute auf der Baustelle zu wie im Bienenstock:

  • Der Heizungsbauer hat die Gehäuse für die Heizungs-Unterverteilungen eingebaut
  • Der Fensterbauer hat die Fenster fertig abgedichtet
  • Die Innenfensterbänke sind gesetzt worden
  • Der Elektriker hat die Kabel der Verschlussüberwachung der Fenster verlegt (so weit möglich, s.u.)
  • Eine Bautür ist eingesetzt worden
  • Da die Aussparungen für die Heizungs-Unterverteilungen zu groß waren, ist der Platz drumherum zugemauert worden (zumindest im EG und im OG…)
  • Die Wanddurchbrüche für die Lüftungsleitungen wurden hergestellt
  • Die Trockenbauer haben die Holzbalkendecke im Obergeschoss mit Spanplatten beplankt, so dass man sich im Spitzboden jetzt bequem bewegen kann
  • Für den Innenputz  ist vor dem Haus ein großes Putzsilo aufgestellt worden

Unsere Bautür: Ein Schmuckstück, für das es auch noch einen (einzigen) Schlüssel gibt. Die Katzen der Nachbarschaft können problemlos durch den Spalt links neben der Tür ein- und ausgehen...

Kurz und gut: Es sind emsig die letzten Vorbereitungen für das Verputzen der Wände getroffen worden.

Leider gab es auch mal wieder ein Malheur: Beim Verlegen der Kabel der Verschlussüberwachungen der Fenster hat sich der Fensterbauer nicht immer an den von ihm vorgegebenen Plan gehalten. Ergebnis: Das Kabel ist links, die zugehörige Dose aber rechts vom Fenster. Das ist sicher ein halbes Dutzend mal der Fall und bedeutet Zusatzaufwand für den Elektriker, der das Kabel jetzt wieder mühsam nach rechts verlegen muss.