Feb 13

Die Elektriker waren am 2. und am 4.2.2011 im Haus und haben sich um diveresen Kleinkram gekümmert (z.B. Nachinstallieren einiger Leitungen im Trockenbaubereich, kleinere Korrekturen, Vorbereiten von Deckenspots in den Trockenbaudecken). Ausserdem haben sie alle Steckdosen im Haus eingebaut und getestet sowie die Kabel vom Haus zur Garage in den vorhandenen Leerkanal eingebaut. Der Kanal wurde anschliessend luftdicht verschlossen. Dabei handelt es sich umfolgende Kabel:

  • fünfadriges Stromkabel
  • 4 x SAT-Kabel (die Antenne soll an der Garage montiert werden)
  • Erdung (ebenfalls für SAT)
  • EIB
  • Ethernet
  • 1-Wire
Nov 25

Auch heute wurde wieder kräftig isoliert. Die Temperaturen bewegten sich dabei zwischen 1 °C und 4 °C. Für heute Nacht ist Frost angesagt. Kurz und gut: Seeehr grenzwertiges Wetter für den Kleber, der die Platten an der Wand halten soll. Deshalb wird das Isolieren ab morgen auch erst mal eingestellt werden.

Heute war übrigens auch der Elektriker noch mal vor Ort und hat die Leitungen auf der Aussenfassade dorthin gelegt, wo sie benötigt werden.

Die Ostwand ist geschlossen, an der Südwand fliegt gerade die Isolierung

Die Nordwand ist auch zum größten Teil mit Styropor beklebt

Die Westwand zeigt sich noch recht unbekleidet. Schade, denn diese Wand wird (wegen des Winds) am ehesten nass. Links übrigens der Sandhaufen des Estrichbauers.

Nov 12

Gestern ist auf der Baustelle nichts passiert. Heute war der Elektriker vor Ort und hat nachgebessert: Die Dosen, durch die es beim Test gezogen hat, hat er auf der Seite, an der die Kabel die Dose durchstoßen, noch einmal geöffnet (Putz entfernt), die Anschlussstelle mit Silikon abgedichtet und dann die Dose wieder verschlossen.

Hier sieht man Problem und Lösung besonders schön: Die überall eingesetzten Unterputzdosen sind luftdicht. Die Kabeleinführungen sind von Membranen abgedeckt, die das Kabel luftdicht umschließen. Führt man jedoch zwei Kabel durch die selbe Membran, kann der Zwischenraum zwischen den beiden Kabeln von der Membran nicht verschlossen werden und Luft kann durch die Dose einströmen. Der Putz um die Dose wurde deshalb an einer Seite entfernt und die Durchführung nochmals mit Silikon abgedichtet (das quillt im Bild zwischen den Kabeln hervor).

Auch derBauherr war noch einmal aktiv und hat sich nach “Luftlöchern” umgeschaut. Dabei hat er noch einmal Durchbrüche durch Innenwände, die sich in der Nähe der Außenwand befinden und von denen es einige gibt, zumindest notdürftig mit Folie verstoft. Diese Durchbrüche werden zwar später noch verschlossen, durch sie kann aber jetzt ebenfalls Luft eindringen und sie könnten so unseren Test stören.

Nov 07

Zum Herstellen der Luftdichtigkeit im Dachboden ist der Bauherr am gestrigen Samstag persönlich angerückt. Als er morgens auf der Baustelle ankam, ist ihm der Elektriker entgegengekommen, der in einem der Deckendurchbrüche vergessen hatte, die Kabel einzumörteln und das kurzfristig nachgeholt hat.

Um den Test der Luftdichtigkeit möglichst bald durchführen zu können, haben wir uns entschlossen, die Fugen im Dachboden (provisorisch) mit Acryl zu verschließen. Das wird sicherlich nicht ewig dicht sein, die Hoffnung ist aber, dass es wenigstens den Test übersteht – und vielleicht so lange, bis der Putz getrocknet ist und der Bereich “anständig” verschlossen werden kann.

Die Fugen zwischen Giebelwand und OSB-Platte wurden provisorisch mit Acryl verschlossen. Man sieht auch, dass der Putz an den Stellen, wo sich dahinter Beton befindet, noch recht feucht ist.

Nov 05

Auch der Elektriker war gestern da und hat ein paar Verdrahtungen im Hauptverteiler ergänzt, die restlichen Löcher für die LEDs im Flur OG ausgestemmt und einen speziellen Brandschutz-Mörtel auf diejenigen Leitungen geschmiert, die Geschosse durchstoßen. Dieser Mörtel quillt bei Erwärmung auf und dichtet so die durch die (schmilzenden) Kabel entstehenden Hohlräume ab. Im Ergebnis kann Feuer oder Rauch weniger leicht durch die Geschossdecke dringen.

Die Kabel an den Deckendurchgängen sind gut eingemörtelt

Okt 29

Unsere Installateure arbeiten von Montags bis Donnerstag recht lange, dafür Freitags gar nicht. Um die Garagen hat sich heute auch nichts getan. Da bin ich einfach mal selbst aktiv geworden und habe unter anderem fleißig Birnen in die schon vor ein paar Tagen aufgehängten Lampenfassungen eingeschraubt. Glücklicherweise kam dann am späten Nachmittag auch noch der Elektriker vorbei, denn der hatte seine Installation bisher noch nicht testen können und es hatten sich da ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen. So konnten diese gleich korrigiert werden, und jetzt gibt es Licht im Haus! Das kann man zwar zur Zeit nur per Sicherungskasten ein- und ausschalten, aber das ist doch deutlich besser, als im Dunkeln zu hocken!

Okt 28

Beim heutigen Baustellenbesuch habe ich am Elektro-Hauptverteiler folgenden Zettel gefunden:

Es gibt Strom!

Daraufhin mußte ich den Verteiler natürlich sofort öffnen und habe dort einen Stromzähler und viele Blomben gefunden:

Das Bild zeigt nur einen Teil der vielen Blomben

Gewisse Zweifel habe ich noch, ob der Zähler wirklich da sitzt, wo ihn der Elektriker hingeplant hat.

Okt 21

Der Elektriker hat heute die Unterverteiler fertig verkabelt und damit begonnen, die Dosen für die LED-Spots im Obergeschoss zu setzen. Die können nämlich erst nach dem Putzen gesetzt werden, damit sie genau mit der Wand abschließen. Außerdem hat er alle Elektro-Dosen, die z.Z. unbenutzte Leerrohre nach draußen enthalten, mit Klebeband luftdicht (hoffentlich) abgeschlossen und so den Blowerdoor-Test vorbereitet. Die Leerrohre sind für den Anschluss der Motoren der Rollos vorgesehen. Da diese noch nicht montiert sind, sind die Leerrohre eben noch leer – und es kann da ziemlich reinziehen.

Für den Blowerdoor-Test wurde ein Teil der Elektro-Dosen vorübergehend innen abgeklebt

Die Installateure waren heute ebenfalls wieder da und haben weiter kleine und große Rohre verlegt.

Blick zur Decke des Bads im Untergeschoss. Die Lüftungsleitungen kommen links aus dem Technikraum und verschwinden nach oben in die anderen Geschosse. Es fehlen noch die Leitungen für das Untergeschoss und der Schalldämpfer für den Medienraum...

Okt 20

Auch heute war wieder der Elektriker im Haus. Er hat begonnen, die Sicherungsautomaten in die Verteiler einzubauen und zu verkabeln. Außerdem habe ich die ersten EIB-Geräte eingebaut, die benötigt werden, damit später das Licht ein- und ausgeschaltet werden kann. Auch diese wurden verkabelt.

Hier noch ein Nachtrag zu gestern:

Hier die falsch gegossene Betonplatte im Bild: Der Schlitz rechts sollte eigentlich um 90° gedreht sein. Da er das nicht ist, mußte für das linke Lüftungsrohr eine Kernbohrung quer durch die Betondecke geführt werden.

Heute habe ich auch verstanden, warum ich kein Konzept bei den bisherigen Arbeiten der Installateure erkennen konnte: Es sind zwei Arbeiter im Haus, von denen sich z.Z. der eine hauptsächlich um die Lüftungs-Verrohrung, der andere hauptsächlich um den Sanitär-Bereich kümmert!

Das Wohnzimmer als Materiallager

In der Küche werden die Telefonie-Schalldämpfer für die Lüftung gelagert

Die Lüftungs-Verrohrung ist im Erdgeschoss schon recht weit fortgeschritten. Die Vorwandinstallationen im Bad im Untergeschoss sowie in der Toilette im Erdgeschoss ebenfalls.

Eng geht's an der Wand in der Toilette im Erdgeschoss zu: Links die Lüftungsrohre zum OG, rechts die für's EG. Dazwischen die Vorwandinstallation für's WC. Und dahinter muss noch die Abwasserleitung in's OG geführt werden...

Das "vergessene" Bad im Untergeschoss sieht gar nicht mehr so vergessen aus

Okt 19

Beim heutigen Baustellenbesuch ist der Fotoapparat leider nicht mit dabei gewesen – deshalb keine Bilder :-(

Zuerst ein kleiner Nachtrag zu gestern: Leider ist mir aufgefallen, dass das Fallrohr an der Nordseite des Hauses keinen Kontakt mehr zur Dachrinne hat und das Wasser deshalb munter am Fallrohr vorbei fließt. Hier muss wohl schnell nachgebessert werden!

Heute kam ein Anruf vom Architekten: Beim Gießen der Filigrandecken ist ein Fehler gemacht worden, der erst jetzt aufgefallen ist: Ein Durchbruch in der Decke wurde um 90° verdreht angebracht. Da mussten die Maurer kurzfristig eine Kernbohrung durch die gesamte Betondecke anbringen, um Platz für eines der Lüftungsrohre zu erzeugen. Den dabei entstandenen Dreck (gekühlt wurde mit Wasser…) hat leider bisher niemand entfernt.

Der Elektriker hat heute meine zusätzlichen Stromzähler in den Hauptverteiler eingebaut (Verbrauch gesamt, Verbrauch Wärmepumpe, von der Solaranlage erzeugter Strom – jeweils mit Impulsausgang und damit per Computer auslesbar). Außerdem hat er die ganzen Elektro-Dosen geöffnet (den Putz davor entfernt).

Die Installateure haben heute richtig losgelegt und diverse Rohre montiert – ein System habe ich dabei aber noch nicht erkennen können. Zufällig waren sie bei meinem Baustellenbesuch noch da und hatten da mal eine Frage… Dabei hat sich herausgestellt, dass ihnen u.a. bisher noch niemand gesagt hat, dass sich im Untergeschoss ein Bad befindet, das sie einrichten sollen!

Karlheinz war heute auch als Elektriker fleissig: Er hat all unsere Temperatur-Sensoren provisorisch verkabelt, so dass ich sie testen konnte (funktionieren alle). Die Sensoren haben eine Genauigkeit von +/- 0,5°C. Um die Abweichung der Sensoren untereinander zu minimieren plane ich, sie einen Tag lang alle die selbe Temperatur messen zu lassen, nach der Mittelung der Werte die Abweichungen zu berechnen und bei der späteren Messung entsprechend zu korrigieren. Auch für diese “Kalibrierung” wird die provisorische Verkabelung benötigt.

Ich habe gestern und heute die ersten EIB-Geräte in Betrieb genommen: Da wir demnächst Strom im neuen Haus bekommen, möchte ich wenigstens mal eine funktionierende Beleuchtung installieren. Und da (fast) alle Lampen per EIB geschaltet werden, müssen dafür auch die entsprechenden Baugruppen installiert werden. Zuvor müssen sie noch programmiert werden. Und dann muss noch die Verkabelung in Betrieb genommen werden. Alles in allem ziemlich viel Arbeit: Die Bauherrin meint, das hätte ich auch einfacher haben können…